19. Januar

Die Armen im Geiste

"Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich."

— Matthäus 5,3

Demütiger Gott,

Arm im Geiste sein... das ist nicht Dummheit oder Schwäche, sondern Demut. Diese Armut, die erkennt, dass ich nicht alles weiß, dass ich Dich brauche, dass ich nichts ohne Dich bin.

Befreie mich vom geistlichen Stolz. Von der Selbstzufriedenheit, die glaubt, angekommen zu sein, von der Verachtung für diejenigen, die anders denken, von der Gewissheit, die aufhört zu suchen.

Gib mir das Herz eines Armen, das seine Bedürfnisse kennt. Diese Offenheit, die bereit ist zu empfangen, diese Demut, die erkennt, dass sie immer zu lernen hat. In dieser Armut öffne ich mich Deinem Reichtum.

Amen.

Reflexion

In welchem Bereich sind Sie geistlich "reich", das heißt selbstzufrieden, verschlossen? Diese Armut des Herzens, die uns öffnet, ist eine Gnade, um die wir bitten müssen.

Für größere Demut und wahre geistliche Armut.

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