3. Februar

Die Verletzlichkeit

"Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."

— 2. Korinther 12,9

Herr,

Ich habe gelernt, eine Maske zu tragen, meine Schwächen zu verbergen, stark zu erscheinen, auch wenn ich es nicht bin. Ich habe Angst, meine Verletzlichkeit zu zeigen, aus Furcht, beurteilt, abgelehnt, verletzt zu werden.

Aber Du zeigst mir, dass meine Schwäche keine Schande ist. Dass sie der Ort ist, an dem Deine Kraft sich entfalten kann, an dem Authentizität entstehen kann, an dem wahre Verbindungen geschaffen werden.

Gib mir den Mut, verletzlich zu sein. Zu wagen zu sagen "ich weiß nicht", "ich brauche Hilfe", "ich leide". Möge diese angenommene Verletzlichkeit paradoxerweise meine größte Stärke werden, die, die mich menschlich und zugänglich macht.

Amen.

Reflexion

Mut bedeutet auch, verletzlich zu sein zu wagen. Mit wem könnten Sie heute etwas Wahres über Ihre Zerbrechlichkeit teilen?

Für alle, die sich hinter Masken verstecken und Angst vor ihrer Verletzlichkeit haben.